Holz- und Bautenschutz
Durch ein optimales Zusammenspiel dieser einzelnen Disziplinen
werden Gebäude dauerhaft geschützt oder erhalten. Da jede dieser
Disziplinen ein ganz spezielles Fachwissen voraussetzt, haben sich
einzelne Arbeitsgebiete herausgebildet. Eines davon ist der Holz-
und Bautenschutz. Der Holz- und Bautenschützer widmet sich
vorwiegend zwei Schwerpunkten, der Bauwerksabdichtung und dem Schutz
von Holzkonstruktionen.
Holz dient als Nahrungsquelle für diverse Insektenlarven bzw.
wird durch den Fäulnisprozess dem natürlichen Kreislauf wieder
zurückgeführt.
Andererseits wird Holz vom Menschen als Roh- und Baustoff eingesetzt,
dazu soll es möglichst lange haltbar sein.
Holzschutz
Unter Holzschutz versteht man Maßnahmen, die den biologischen
Abbauprozess des Holzes durch Pilze und / oder Insekten verhindern
bzw. verzögern. Holzschutz wird unterschieden in den konstruktiven
Holzschutz, den vorbeugenden
Holzschutz und den bekämpfenden
Holzschutz.
Der Wert Ihres Hauses, Ihrer Immobilie kann durch holzzerstörende
Organismen wie den Hausbock, den Holzwurm und den Hausschwamm erheblich
gemindert werden. Durch statische Schwächung der Holzkonstruktion
und Verdriftung von Pilzsporen in die Raumluft sind Bewohner gesundheitlich
gefährdet.
Die Bekämpfung der holzzerstörenden Insekten erfolgt entweder
mit Holzschutzmitteln, dem Heißluftverfahren oder im Begasungsverfahren.
Vom Echten Hausschwamm befallenes Holz dagegen muss ausgebaut und durch
vorbeugend geschütztes Holz ersetzt werden.
Bautenschutz
Bautenschutz
steht als Sammelbegriff für Maßnahmen zum Schutz von Bauwerken vor baustoffschädigenden
Umwelt- und Produktionseinflüssen und zur Gewährleistung der Bauwerksfunktionen. Zum Bautenschutz
gehören deshalb die Bauwerksabdichtung, der Korrosionsschutz, der Holzschutz, der Wärmeschutz,
der Schallschutz und der Brandschutz.
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