| Verbraucherzentrale NRW empfiehlt. Mittel zur Schädlingsbekämpfung gehören ... |
09.03.2006 |
Giftige Mittel zur Schädlingsbekämpfung im Haus gehören nicht in Laienhand !
Wenn Schädlinge im Haus Hof halten, sind das richtige Mittel und durchschlagende Strategie gefragt, um sie in die Flucht zu schlagen. Vom Spray über Köder bis hin zu Klebefallen und Elektroverdampfern bietet der Handel hierbei eine Vielzahl hilfreicher Produkte an.
Gifthaltige Schädlingsbekämpfungsmittel gehören wegen der möglichen Gefahren für Mensch und Umwelt nicht in Laienhand. Denn sowohl Produktetiketten und Gebrauchsanleitungen als auch die Beratung im Handel warten hierbei vielfach nur mit mangelhaften Informationen auf. Bei unsachgemäßer Anwendung werden jedoch gesundheitliche Schäden wie Atemnot, Übelkeit und Schwindel oder Allergien riskiert.
Vor allem für Vorratsschädlinge gilt: Vorbeugen ist besser als bekämpfen! Wer neu gekaufte Lebensmittel auf möglichen Befall kontrolliert, nicht zu große Mengen einlagert und die Vorräte in verschließbare Behälter füllt, schiebt dem Einzug der lästigen Plagegeister schon einen Riegel vor.
Lästigen Insekten wie Fliegen und Mücken kann man am besten mit mechanischem Schutz zu Leibe rücken wie Fenstergaze, Moskitonetze oder Fliegenklatsche. Vorsicht bei Elektroverdampfern gegen Mücken: Sie belasten die Innenraumluft und können die Gesundheit insbesondere von Kranken und Säuglingen gefährden.
Wenn Kakerlaken, Taubenzecken, Pharaoameisen oder Ratten sich im oder am Haus aufhalten, muss der Schädlingsbekämpfer ran. Der Sachkundenachweis attestiert, dass er beziehungsweise seine Mitarbeiter „geprüfte Schädlingsbekämpfer" sind. Auch beim Schädlings-Profi sollten Kunden darauf bestehen, dass möglichst unbedenkliche Mittel, zum Beispiel Köderdosen, Gele und Fallen statt Sprays und Vernebler, eingesetzt werden. Informationen über notwendige Sicherheitsvorkehrungen oder Schutzmaßnahmen und mögliche Innenraumbelastungen dürfen nicht fehlen!
Quelle: Verbraucherzentrale NRW Artikel Stand: 18.01.2005 |
|
|